Hunderollwagen

 

 

Wie funktioniert eine Laufhilfe?

Bei degenerativen Erkrankungen wie Cauda equina, Hüftdysplasien, Dackellähme oder anderen altersbedingten Abnutzungserscheinungen an der Wirbelsäule oder den Beinen - auch nach schweren Unfällen - kann in der Rekonvaleszens ein Hunderollwagen eingesetzt werden.

 

Unsere Hunderollwagen basieren auf einem einfach zu handhabenden Gestell, das die Hintergliedmaßen abstützt, sie entweder beim Laufen unterstützt und trainiert oder vor Folgeschäden von Lähmungen schützt.

Der Patient wird durch das Gestell nicht behindert, sondern in seiner

(Rest-) beweglichkeit unterstützt. Verwendet werden Materialien, die leicht und flexibel einsetzbar sind - auf Asphalt ebenso wie im Gelände.

Tante Emma Laufhilfen für Tiere sind auf zunehmende Belastung während der Rehazeit eingestellt.

Die Hunderollwagen werden individuell den Körpermaßen des Tieres angemessen.

 

Unsere "Spezialität" sind Rollwagen der Unter- und Übergrößen. Wir fertigen Laufhilfen ab Körpergewichten von 1,5kg bis 75kg. Handelsüblich werden diese Größen in den seltensten Fällen angeboten. Durch unsere individuelle Herstellungsweise ist es uns aber möglich auch dieses Defizit auszugleichen.

 

 

Individuell anpassbar und verlässlich

Da das Anpassen eines Hunderollis fachkundiges Abmessen erfordert, nehmen wir die Erstanmessung gern bei einem persönlichen Termin vor.

 

Andere Vorgehensweisen sind natürlich auch möglich. So erhalten Sie von uns eine Messanleitung, die Sie unter Mithilfe Ihres Tierarztes oder Physiotherapeuten erstellen können.

Interessierte können sich außerdem an das Vierbeiner-Reha-Zentrum Bad Wildungen/Hessen wenden (Informationen: www.vierbeiner-rehazentrum.de)

 

 

Folgende  Diagnosen führen oftmals zu Verwendung eines Hunderollwagens:

  1. Cauda Equina
  2. Bandscheibenvorfälle mit irreparabelen Folgen
  3. Muskelhypotrophie des älteren Hundes nach Operationen oder langem Krankenlager
  4. Verlust einer Hintergliedmaße - Amputationen oder Teilamputationen - nach Unfällen
  5. Hüftdysplasien
  6. degenerative Myelopathien
  7. Tumoren der Wirbelsäule
  8. Wobbler-Syndrom ( Spondylopathien, Spondylomyelopathien, u.s.w.)

 

Fynn, Hinterlauf-teilamputiert mit Lähmung